Der lettische Verband zur Interessenvertretung von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden ist eine Nichtregierungsorganisation, die am 5. Dezember 2012 gegründet wurde. Die Tätigkeit des Verbandes richtet sich auf die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen und sozial schutzbedürftigen Personen sowie auf die Entwicklung der Zivilgesellschaft und den Schutz der Menschenrechte.
Die Arbeit des Verbandes umfasst mehrere miteinander verbundene Schwerpunkte:
- Schutz der Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderungen;
- Vertretung der Interessen sozial schutzbedürftiger Bürgerinnen und Bürger;
- Förderung der bürgerschaftlichen Teilhabe;
- Ausarbeitung von Vorschlägen und Einwänden in Prozessen zur Erstellung von Rechtsvorschriften;
- Aufklärung der Öffentlichkeit über sozial, rechtlich und staatlich bedeutsame Fragen;
- Zusammenarbeit mit staatlichen, kommunalen, nichtstaatlichen und anderen Institutionen;
Der Arbeit des Verbandes liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Interessen sozial schutzbedürftiger Menschen nicht nur in Einzelfällen, sondern auch auf einer breiteren Ebene vertreten werden müssen: bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften, in der staatlichen Politikplanung, in der Arbeit der Kommunen und im öffentlichen Raum.
Der Verband engagiert sich aktiv in der Vertretung öffentlicher Interessen, unter anderem durch die Teilnahme an der Erörterung von Rechtsvorschriften und an Entscheidungsprozessen der öffentlichen Verwaltung. Der Verband bringt Vorschläge, Einwände und Stellungnahmen im öffentlichen Portal für Gesetzentwürfe ein und macht dabei auf Themen aufmerksam, die den sozialen Schutz, die Behindertenpolitik, den Zugang zur Gesundheitsversorgung, den Schutz des Einkommens der Bevölkerung, die Verhältnismäßigkeit der Schuldeneintreibung, die Transparenz öffentlicher Finanzierung und die Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze betreffen. Im Jahr 2025 brachte der Verband Vorschläge und Einwände in über zehn Gesetzgebungsverfahren ein.
Der Verband ist im Register der Interessenvertreter des Unternehmensregisters der Republik Lettland eingetragen, was seine Tätigkeit in einem offenen und gesetzlich geregelten Prozess der Interessenvertretung bestätigt.
Seit dem 31. Januar 2018 ist der Verband dem Kooperationsmemorandum zwischen den Nichtregierungsorganisationen und dem Ministerkabinett beigetreten. Dieser Schritt bekräftigt die Bereitschaft des Verbandes, am Dialog mit der öffentlichen Verwaltung teilzunehmen und die Rolle des nichtstaatlichen Sektors bei der Lösung gesellschaftlich bedeutsamer Fragen zu stärken.
Im Jahr 2020 trat der Verband auch dem Kooperationsmemorandum zwischen der Stadtverwaltung Riga und den Nichtregierungsorganisationen bei und bekräftigte damit seine Bereitschaft, auch auf kommunaler Ebene zusammenzuarbeiten. Der Verband ist der Ansicht, dass bei der Lösung sozialer Probleme nicht nur die staatliche Politik, sondern auch das Handeln der Kommunen von wesentlicher Bedeutung ist, denn gerade die Kommunen sind oft die ersten, an die sich Menschen in Fällen von Krise, Arbeitslosigkeit, Behinderung oder anderen Situationen wenden.
Seit 2026 ist der Verband außerdem Mitglied des Beirats für Behindertenangelegenheiten der Ombudsstelle der Republik Lettland.
Der Verband ist der Auffassung, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt nicht nur eine wirtschaftliche Frage ist. Es ist auch eine Frage der Menschenwürde, der Selbstbestimmung und der sozialen Inklusion.
Am 11. Dezember 2025 registrierte der Verband sein Massenmedium „Latvijas INFO“ mit der Registrierungsnummer 000740610. Weitere Informationen unter www.latvijasinfo.lv
Warum brauchen wir die Unterstützung der Öffentlichkeit?
Die Arbeit des Verbandes beruhte bislang weitgehend auf freiwilligem Engagement, persönlicher Initiative und begrenzten Ressourcen. Um die Aktivitäten im Bereich der Interessenvertretung, der Aufklärung der Öffentlichkeit und der sozialen Inklusion fortzuführen und weiterzuentwickeln, benötigt der Verband die Unterstützung der Öffentlichkeit.
Spenden würden dazu beitragen, die Arbeit des Verbandes in mehreren Bereichen zu stärken:
- Ausarbeitung von Vorschlägen und Einwänden in Prozessen zur Änderung von Rechtsvorschriften;
- Vertretung der Interessen von Menschen mit Behinderungen;
- Weiterentwicklung von Aktivitäten zur Aufklärung der Öffentlichkeit;
- Förderung der Einbindung sozial schutzbedürftiger Personen in das gesellschaftliche Leben;
- Verbesserung der Fähigkeit des Verbandes, sich an Projekten zu beteiligen und zusätzliche Finanzmittel einzuwerben;
- Gewährleistung einer qualitativ hochwertigeren Interessenvertretung auf kommunaler, staatlicher und internationaler Ebene;
Der Verband möchte eine langfristige, nachhaltige und für die Gesellschaft nützliche Tätigkeit entwickeln und sich nicht auf einzelne kurzfristige Aktivitäten beschränken. Deshalb ist die Unterstützung der Spenderinnen und Spender ein bedeutender Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft, der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit in Lettland.
Wir glauben, dass eine Zivilgesellschaft mit konkretem Handeln beginnt: mit einer Eingabe, einem Vorschlag, einem rechtlichen Argument, einer öffentlichen Frage, mit Hilfe für einen Menschen und mit beharrlicher Arbeit, damit die öffentliche Verwaltung gerechter, verständlicher und zugänglicher wird.
Der lettische Verband zur Interessenvertretung von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden setzt sich dafür ein, dass Menschen, die mit Arbeitslosigkeit, Behinderung, sozialer Unsicherheit oder Ausgrenzung konfrontiert sind, nicht allein gelassen werden.
Mit Ihrer Unterstützung des Verbandes helfen Sie, den Schutz der Menschenrechte, die bürgerschaftliche Teilhabe und ein sozial gerechteres Lettland zu stärken!